Jana Bärlocher ist Studentin der Sozialen Arbeit an der ZHAW. Gemeinsam mit Freunden entwickelt sie einen innovativen Ansatz zum Umgang mit umweltbezogenen Emotionen. Das Projekt zeigt auf, wie Gefühle wie Angst, Verzweiflung, Wut und Ohnmacht im Zusammenhang mit Klimawandel und Biodiversitätsverlust durch gemeinschaftliche Gartenarbeit in Handlungsfähigkeit verwandelt werden können.
In Fischenthal entsteht ein besonderer Ort, an dem Menschen ihre umweltbezogenen Sorgen teilen und gemeinsam aktiv werden. Durch die Anwendung des syntropischen Agroforstsystems nach Ernst Götsch wird nicht nur die Biodiversität gefördert, sondern auch menschliche Vielfalt und Gemeinschaft gestärkt. Das Projekt verbindet Community Building mit praktischer Umweltarbeit und zeigt Wege aus der Isolation und Hoffnungslosigkeit auf.
Die Dokumentation begleitet die Umsetzung dieses Bachelorprojekts, das durch eine Förderung der ZHAW ermöglicht wurde. Studien aus 2022 belegen, dass das Klima die grösste Sorge der Menschen darstellt. Diese innovative Herangehensweise demonstriert, wie theoretisches Wissen der Sozialen Arbeit in konkrete, wirksame Praxis umgesetzt werden kann.
Das Gartenprojekt dient als Testfläche für verschiedene Ansätze und macht erfahrbar, wie aus einem kleinen Samen etwas Grösseres entstehen kann. Die Arbeit mit der Erde und das gemeinsame Schaffen neuer Lebensräume für Pflanzen und Tiere bietet einen therapeutischen Gegenpol zu den belastenden Emotionen, die viele Menschen im Angesicht der Umweltkrise erleben.
Mehr zum «Sustainable Impact Program», ein Förderprogramm der ZHAW:
https://www.zhaw.ch/de/fokusthemen/zh...
Relevante Themen: ZHAW Soziale Arbeit, Community Building, syntropischer Agroforst, Biodiversität, umweltbezogene Emotionen, Ernst Götsch, Bachelorarbeit, Nachhaltigkeit, Gemeinschaftsprojekt, Fischenthal, Umweltpsychologie, Ohnmacht, Wirksamkeit