🪲 🐝 🦎
Totholz- und andere Kleinstrukturen im Garten sind vielfältig nutzbar
für Amphibien und Insekten. Worauf ist zu achten? Gärtnermeister Thomas Kimmich
zeigt dies anhand einer Totholzstruktur in den Gärten im Grüental.
Der Aufwand ist gering – der Nutzen für die Biodiversität
gross. Viele Insekten, wie Käfer oder Wildbienen, nutzen Totholz für Frassgänge
und zur Eiablage, aber auch – sofern solche Strukturen mit Sand kombiniert
werden – Mauer- und Zauneidechsen als Brutstätte.
Eine Holzstruktur muss nicht ausschliesslich der
Biodiversität dienen: Sie ist auch gestalterisch ein reizvolles Element! Mit
etwas Kreativität erfreut eine Kleinstruktur somit nicht nur die Fauna, sondern
ist auch eine optische Bereicherung.
Der Aufwand für die Erstellung und der Pflegeaufwand sind
gering – unabdingbar sind Stabilität und das Vermeiden einer Überwucherung.
Denn die Struktur muss besonnt sein, damit sie für Amphibien wie Eidechsen oder
Bienen von Nutzen bleibt. Andernfalls verliert sie ihren Wert für diese
wärmeliebenden Tiere.
📌🌱Mehr zu
Kleinstrukturen erfahren Sie von Thomas Kimmich auf einem Rundgang durch die
Gärten auf dem Campus – nur eines der vielen Themen im umfangreichen Programm
an Vorträgen und Führungen am SPEZIALITÄTENMARKT
IUNR am 13. Mai: www.zhaw.ch/iunr/spezialitaetenmarkt
☞ Oder Sie besuchen die Gärten
bei anderer Gelegenheit – Infos über das umfangreiche Angebot an Führungen,
Veranstaltungen, Ausstellungen und Apps finden Sie auf der Webseite: www.zhaw.ch/iunr/gaerten
☞ Wenn Sie Kleinstrukturen
anlegen oder allgemein Biodiversitätsprojekte und naturnahe Freiräume planen,
realisieren, und pflegen möchten, finden Sie auf fokus-n kompakt alles, was Sie
dazu wissen müssen: https://fokus-n.ch
☞ Werden Sie zum Changemaker mit dem
Lehrgang Natur im Siedlungsraum. In
dieser Weiterbildung lernen Sie biodiversitätsfördernde und
klimaadaptive Massnahmen umsetzen und Stakeholder in diesem Bereich zu
überzeugen. www.zhaw.ch/iunr/naturimsiedlungsraum